②②⓪ Mathias Foot, Janna Nikoleit, Franziska Rast, Stephan Schakulat
30°

Betreut von Prof. Tom Duscher Masterprojekt, 2017
s.schakulat@online.de

Aus einer Vielzahl abstrakt erscheinender Messdaten werden durch die Arbeit der Meeresforscher konkrete Aussagen für die Wissenschaft generiert. #OOO# Seit über 100 Jahren werden aus den Ozeanen entsprechende Datensätze gesammelt, welche durch Parameter wie Salzgehalt oder Temperatur beschrieben werden. Die Forschungstätigkeit besteht folglich darin, die erhobenen Daten zu verarbeiten und sie miteinander in Beziehung zu setzen. Durch die Verknüpfung und Analyse der erhobenen Daten, sowie durch das Zusammenwirken verschiedener fachlicher Disziplinen aus dem Bereich der Meeresforschung wird es erst möglich, neue Erkenntnisse über den Zustand der Weltmeere zu gewinnen. #OOO# Der stetige Austausch und die Kooperation der Forscher untereinander weltweit spielen darüber hinaus eine entscheidende Rolle für die Beurteilung klimatischer Entwicklungen. Je mehr Daten den Wissenschaftlern zur Verfügung stehen, desto differenziertere Aussagen können über die ökologischen Verhältnisse und den Fortbestand der Weltmeere getroffen werden. #OOO# Auf Grundlage dieser Erkenntnisse können global relevante Entscheidungen politischer, wirtschaftlicher und sozialer Dimensionen diskutiert werden. Trotz des vorhandenen Datenmaterials bleiben zahlreiche Fragen über den Zustand der Ozeane, aufgrund der fehlenden Dichte an Messdaten, unbeantwortet. #OOO# Mit der Installation „30°“ wird die Datenauswertung durch die Wissenschaft visualisiert und räumlich erfahrbar gemacht. Der Besucher wird für die Relevanz der Tätigkeit von Meeresforschern sensibilisiert. Auf ästhetische Weise wird die Menge der gesammelten Rohdaten aufgezeigt und die Interpretation wissenschaftlicher Daten relativiert.